“Vom Buch zum Byte” – Lesung & Autorengespräch (23.10.2013, Stabi Berlin)


Vieles von dem, was E-Books heute ausmacht, wurde schon in den 1960er und 1970er Jahren ausprobiert, manches bleibt bis heute Utopie. Project Gutenberg-Gründer Michael Hart erkannte schon 1971: der Computer ist ein natürlicher Replikator für E-Texte, die sich via Datennetz beliebig verbreiten lassen. Die damit zusammenhängenden Fragen wurden bis heute nicht beantwortet: Sind E-Books überhaupt Waren, oder eher eine überall verfügbare Ressource wie Leitungswasser? Was bedeutet der Übergang in die Netz-Ökonomie für die Entwicklungspotentiale des Buchmarkts? Brauchen wir überhaupt noch Buchhandlungen? Sollen wir noch Geld für teure Bibliotheksneubauten ausgeben? Wer wissen möchte, wie die Zukunft des Lesens aussehen könnte, findet viele mögliche Antworten bei einem Blick zurück auf die (gar nicht soooo) kurze Geschichte der elektronischen Bücher, wie ich ihn in “Von Buch zum Byte” gewagt habe. Einen kleinen Ausschnitt kann man am 23. Oktober in der Berliner Staatsbibliothek live erleben – in Form einer Lesung mit anschließender Diskussion.

Ort: Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, Dietrich Bonhoeffer-Saal
Zeit: 23. Oktober, 18 – 20 Uhr
Veranstalter: Staatsbibliothek zu Berlin, Co:llaboratory, E-Book-News

Der Eintritt ist kostenlos, es wird aber um Anmeldung gebeten:
E-Mail: bibl.ausk.h2@sbb.spk-berlin.de
Tel.: 030/266432333